Zahlungsalternativen bei Onlineshops im Fokus

05.09.2014, Kategorien: Onlineshops


Informationspflicht von Onlineshops welche Zahlungsmittel akzeptiert werden

Die geänderte Verbraucherrichtlinie der EU gilt nun bereits seit knapp drei Monaten, jedoch birgt sie nicht zuletzt wegen ihres ungewöhnlichen Umfanges für viele Onlineshop-Betreiber noch immer Aufwand und teilweise Probleme in der korrekten Umsetzung. Eine weitere Schwierigkeit ist auch die Hervorhebung der neuen Widerrufsrichtlinien als vermeintlich wichtigstem Punkt der Gesetzesneuerung, was die übrigen Änderungen und deren Beachtung in den Hintergrund gedrängt hat. Dazu gehört auch der beim gesamten  Kauf- und Bezahlvorgang wichtige Punkt des Angebotes von Zahlungsbedingungen und deren Beschreibung, welcher dem Team von gepruefter-webshop.de als häufige Fehlerquelle bei der Umsetzung der neuen Verbraucherrichtlinie aufgefallen ist.

Information über Zahlungsalternativen spätestens bei Beginn des Bestellvorgangs

Vor allem gilt es darauf zu achten, dass bei Beginn des Bestellvorgangs der Verbraucher klar und deutlich darüber informiert werden muss, welche Zahlungsmittel im Shop akzeptiert werden. Die Angabe kann grundsätzlich im Warenkorb erfolgen, da hier die zeitliche Vorgabe „spätestens bei Beginn des Bestellvorgangs“ eingehalten wird. Möglich ist es aber auch, diese Informationen auf einer Seite bereitzuhalten, die von jeder Seite aus mittels klar bezeichnetem Link erreichbar ist, ähnlich den Seiten zur Widerrufsbelehrung, Impressum, Datenschutzerklärung oder AGB.

Neben der bloßen Nennung der angebotenen Zahlungsalternativen empfiehlt es sich sowohl aus rechtlicher Sicht als auch aus Kundensicht eine kurze Beschreibung der jeweiligen Bezahloption anzubieten. Dies hilft vor allem dem Kunden, die richtige Wahl der Zahlungsalternative zutreffen und vermeidet eventuell aufkommende Unklarheiten.

Angebot von Zahlungsmitteln als Kauffaktor von Bedeutung

Doch nicht nur die rechtliche Handhabung gemäß den neuen Gesetzesvorgaben stehen beim Shopbetreiber im Fokus, sondern auch die Wahl des Angebots an Zahlungsmitteln, welche letztendlich auch über den Erfolg beim Kunden entscheiden. Denn durch ein erweitertes Angebot an Zahlungsmöglichkeiten und die damit verbundene Serviceleistung lassen Sie durchaus mehr Kunden für den Onlineshop gewinnen und folglich zufrieden stellen.

Zu den in der Praxis am häufigsten vorkommenden Zahlungsalternativen gehören:

  • Vorkasse
  • Kauf per Rechnung
  • Nachnahme
  • Kreditkarte
  • Paypal
  • Sofortüberweisung

Zu den seltener in der Praxis vorkommende Zahlungsalternativen gehören:

  • Amazon Payments
  • Giropay
  • Lastschrift
  • Barzahlung bei Abholung

Welche Zahlungsverfahren werden von Online-Kunden bevorzugt?

Laut einer Studie des Instituts für Handelsforschung vom Februar 2015 (Link zur Studie) ist Paypal die beliebteste Zahlungsmethode der Deutschen, wenn es um Online-Einkäufe geht. Für die repräsentative Untersuchung wurden 2040 Personen über ihre Zahlungsgewohnheiten befragt. 23,9 Prozent von ihnen wickelte den letzten Online-Kauf über Paypal ab. Auf dem zweiten Platz der beliebtesten Online-Zahlungsmittel landete mit 23,5 Prozent die Zahlung per Rechnung. Ca. 20 Prozent bevorzugten hingegen das Lastschriftverfahren, während rund 17 Prozent sich für die Kreditkarte entschieden. Auf den fünften Platz folgte die SOFORT-Überweisung mit ca. 6 Prozent. Das Schlusslicht bildeten mit 4,3 Prozent Amazon Payments und die Zahlung per Vorkasse.

Etwas anders verhält es sich allerdings, sobald es um die Zahlung höherer Beträge im Internet geht. Dann präferieren die meisten Kunden (25 Prozent) nämlich eine Zahlung per Rechnung. Rund 23 Prozent gaben dabei der Kreditkarte den Vorzug. Paypal und Lastschriftverfahren belegen mit jeweils 16 Prozent gemeinsam den dritten Platz bei Online-Zahlungen in höheren Summen.

Alles in allem werden rund 80 Prozent des Internet-Umsatzes über die Zahlungsmodalitäten Rechnungskauf, Paypal, Lastschrift und Kreditkarte abgewickelt.

Geprüfter Webshop hilft Ihnen bei der rechtlich sicheren Anwendung verschiedener Zahlungsalternativen

Für nähere Informationen und Mustertexte für die Beschreibung unterschiedlicher Bezahlungsarten steht Ihnen das Team von gepruefter-webshop.de gerne zur Verfügung. So erhalten Sie im Premium-Paket für nur 14,90 Euro im Monat neben den Rechtstexten wie Impressum, Datenschutz, Widerrufsbelehrung und AGB auch Rechtstexte zu Ihren Zahlungsalternativen. Des Weiteren steht Ihnen unser Inkassodienst für die Zahlungsart Rechnung zur Verfügung. Sollte einmal ein Kunde Ihre ordnungsgemäße Rechnung nicht begleichen, kümmern sich unsere Anwälte außergerichtlich um das Eintreiben Ihrer offenen Forderungen. Mehr Service geht nicht!


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