Prüfung weiterer Shops und Marktplätze


Wir prüfen und zertifizieren Ihre Vertriebskanäle inklusive Rechtstexteerstellung

Sie nutzen einen Shop oder virtuellen Marktplatz der nicht aufgeführt wurde? Kein Problem! Neben den aufgeführten Shops und virtuellen Marktplätzen prüfen wir auch weitere Vertriebskanäle wie beispielsweise Hoode oder Yatego. Auch die Rechtstexteerstellung ist selbstverständlich mit dabei. Kommen Sie einfach mit ihren Wünschen auf uns zu. Gern stehen Ihnen unsere Experten unter der Telefonnummer 02645 / 608516 oder kontakt@gepruefter-webshop.de für Anfragen und Anregungen zur Verfügung. Wir freuen uns auf Sie.

Abmahnsichere Rechtstexte als Basis eines erfolgreichen Verkaufsaccount

Grundsätzlich stellen korrekt formulierte Rechtstexte das Fundament eines sicheren und erfolgreichen Verkaufsaccounts dar. Denn bei allen Verkaufsportalen im World Wide Web reiche bereits kleine Unachtsamkeiten im Impressum, Datenschutz, Widerruf oder den AGB aus um eine Abmahnung zu erhalten. Mit dem Premium Paket von Geprüfter Webshop gehen Sie auf Nummer sicher. So erhalten Sie alle benötigten Rechtstexte direkt vom Anwalt erstellt und zugesandt. Zudem übernehmen wir die vollständige Haftung für unsere erstellten Rechtstexte. Sollten Sie schon über anwaltlich erstellte Texte verfügen so bietet Ihnen unser Basic Paket eine attraktive Leistungsergänzung für Ihr Verkaufsportal.

Anwaltliche Prüfung Ihres Verkaufsportals mit einer Vielzahl von Prüfkriterien

Nachdem Sie mit abmahnsicheren Rechtstexten die Grundlage für Ihren Erfolg gelegt haben prüfen unsere Anwälte Ihren Vertriebskanal auf Herz und Nieren. Dies ist auch nötig, da neben den Rechtstexten eine Menge Prüfkriterien wie das Einhalten der Preisangabenverordnung, die richtige Durchführung der Button-Lösung, die korrekte Angabe der Lieferzeit oder die Anwendung der Textilienverordnung zu beachten sind. Einen kleinen Auszug der wichtigsten Prüfpunkte, inklusive kurzer Erläuterung, stellen wir Ihnen nachstehend zur Verfügung.

Einhaltung der Preisangabenverordnung

Wer einen Vertriebskanal betreibt, der muss vor allem die Preisangabenverordnung beachten. Denn gemäß dieser Richtlinie sind Shopbetreiber verpflichtet vor Einleiten des Bestellvorganges, also überall dort wo man Produkte zum Warenkorb legen kann, Endpreise anzugeben. Endpreis bedeutet demnach inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten („Versandkosten“ verlinkt zur Versandkostenseite) zzgl. sonstiger Preisbestandteile. Auch Kleinunternehmer, die gemäß §19 (1) UStG keine Mehrwertsteuer ausweisen, müssen die Preisangabenverordnung beachten. So bedarf es vor Einleiten des Bestellvorganges, also überall dort wo man Produkte zum Warenkorb legen kann, neben dem Preis einer eindeutigen Formulierung  wie „Endpreis zzgl. Versandkosten, keine Ausweisung der Mehrwertsteuer gemäß § 19 UStG“. Auch die Angabe des Grundpreises gehört zur Preisangabenverordnung und hat ebenfalls vor Einleiten des Bestellvorgangs zu erfolgen. Unter dem Grundpreis versteht man allgemein, dass im Handel mit Verbrauchern nicht nur der Endpreis, sondern auch der umgerechnete Preis je Mengeneinheit in unmittelbarer Nähe des Preises anzugeben ist, wenn waren nach gewicht, Volumen, Länge oder Fläche angeboten werden. Etwaige Rabatte sind dabei nicht einzuberechnen, Mehrwertsteuern und sonstige Preisbestandteile verstehen sich inklusive. Konkret bedeutet dies für Shopbetreiber, dass bei Produkten unter einem Kilogramm, einem Liter oder einem Quadratmeter die Angabe des Preises pro entsprechender Einheit (Preis pro Liter, Preis pro Kilogramm oder Preis pro Quadratmeter) zu erfolg hat.

Durchführung der Button-Lösung

Die Anwendung und korrekte Beschriftung des finalen Kaufbuttons gehört ebenfalls zu einem wichtigen Prüfkriterium und muss von jedem Onlineshop sowie Verkaufsportal wie Ebay oder Amazon korrekt umgesetzt werden. Denn mit der 2012 durch den Gesetzgeber geschaffenen Button-Lösung soll der Verbraucher genau erkennen können wann er etwas abschließt beziehungsweise kauft. Aus diesem Grund muss der finale Kaufbutton, der die Bestellung letztendlich auslöst, korrekt beschriftet sein. Als zulässige Bezeichnungen gelten dabei "Kostenpflichtig bestellen", "Zahlungspflichtig bestellen" oder "Kaufen". Des Weiteren dürfen gemäß der Button-Lösung keine "ablenkenden" Elemente zwischen der Bestellübersicht und dem finalen Kaufbutton vorzufinden sein. Demnach ist die Darstellung des Kaufbuttons direkt nach der Bestellübersicht zu realisieren.

Angabe der Lieferzeit

Mit Einführung der Verbraucherrichtlinie ist auch die konkrete Angabe der Lieferzeit verpflichtend geworden. Als abmahnsicher bietet sich die Angabe der Lieferzeit in Werktagen (z.B. "3-4 Werktage"), ohne "ca.-Angabe" an.

Beachtung Textilienverordnung

Gemäß Textilkennzeichnungsgesetz sind Sie als Anbieter von Textilerzeugnissen zur Angabe der im Produkt enthaltenen Materialien verpflichtet. Die Verpflichtung zur Angabe gilt für alle Artikel, die zu mindestens 80% ihres Gewichtes aus textilen Rohstoffen hergestellt sind. So schreibt § 5 TextilKennzG vor, dass die Angabe im Prozentsatz des Nettotextilgewichtes zu erfolgen hat, bei Textilerzeugnissen aus mehreren Fasern in absteigender Reihenfolge ihres Gewichtsanteils. Sollte die Textile nur aus einem Stoff bestehen, so hat die Angabe in 100% zu erfolgen. 

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Vertriebskanäle rechtssicher gestalten

Für alle Betreiber eines Verkaufsaccounts, egal ob eigener Onlineshop oder virtueller Marktplatz, gilt es eine Vielzahl an Gesetzmäßigkeiten zu berücksichtigen. Die eigene Verantwortung  in Bezug auf Rechtssicherheit ist groß. Um sich trotz enormer Verantwortung auf das Wesentliche konzentrieren zu können, steht Ihnen das Team von Geprüfter -Webshop mit seinen wertvollen Leistungen zur Verfügung. Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung.

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